Gloria Madas

Gloria Madas. Bild von violetamal

Gloria Madas ist eine chilenische Künstlerin, die als Folge der Diktatur in Chile in der deutschen Stadt Neuss geboren wurde. Nachdem sie als Kind ihre ältere Schwester im spanischen Zentrum in Neuss tanzen sah, entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Tanz.  Zurückgekehrt nach Chile, vertiefte sie sich parallel zu ihrer Schul- und Universitätsausbildung in den Flamenco. Dies motivierte sie, 2017 nach Sevilla zu ziehen und ihrem Traum zu folgen, die Essenz des Flamenco von Grund auf zu erleben und zu erlernen.

Gloria ist die Gründerin von „Bonica Madas“, einer Marke für Drahtkunsthandwerk. Sie kreiert Unikate und Schmuckstücke mit eigenem Design.
Im Februar 2021 gründete sie zusammen mit zwei Freundinnen das AMAS Kollektiv – ein interdisziplinäres und künstlerisches Kollektiv von Migrantinnen, das sich zum Ziel gesetzt hat, politische, kulturelle und soziale Themen durch eine künstlerische und feministische Sprache zu integrieren, indem es unter anderem Theater, Tanz und zeitgenössischen Flamenco miteinander verbindet. Seit seiner Gründung hat das Kollektiv seine erste Videoperformance, „I, confined woman through time“, online gestellt und wurde für das Performing Arts Program im Rahmen des vom UdK Berlin Career College organisierten Artist Training „Artistic Collectives“ ausgewählt.

In Berlin hat Gloria als Choreografin und Tänzerin an Projekten in den Bereichen Fotografie und Videokunst mitgewirkt. Zurzeit unterrichtet sie Flamenco-Kurse für Kinder und Erwachsene und arbeitet weiter an den Projekten des Kollektivs AMAS.“

„In meinem Leben war die Ausübung des Tanzes im Allgemeinen und des Flamenco im Besonderen ein Weg der Selbsterkenntnis auf körperlicher und emotionaler Ebene, der Selbstakzeptanz und des Selbstverständnisses sowie ein künstlerischer und gleichzeitig therapeutischer Prozess. Aus diesem Grund sind meine kreativen und künstlerischen Prozesse mit meinem persönlichen Leben auf der Suche nach dem Selbst verbunden und autobiografisch geprägt. Daher versuche ich jedes Mal, wenn ich unterrichte, dieses Gleichgewicht zwischen der Körpertechnik und der Zeit eines jeden Menschen herzustellen und das Körperliche mit dem Emotionalen zu verbinden.“

„Im Jahr 2019 stand ich aufgrund des in Sevilla eingeschränkten beruflichen Status als Studentin vor der Entscheidung, den Kurs meines Lebens zu ändern. Zu diesem Zeitpunkt sah ich die Möglichkeit, nach Berlin zu ziehen. Seitdem stürze ich mich in die Erkundung des Lebens in dieser Stadt und lasse mich von den Möglichkeiten überraschen, die sich auf meinem Weg ergeben.  In Berlin hat sich mein Blickwinkel erweitert, und ich sehe einen klareren Weg für meine künstlerische Karriere, trotz der Hindernisse, denen wir Migranten gegenüberstehen“.

Gloria Madas auf Instagram:

* AMAS Kollektiv *

Im Februar 2021 gründete Gloria zusammen mit zwei Freundinnen das AMAS Kollektiv – ein interdisziplinäres und künstlerisches Kollektiv von Migrant:innen, das sich zum Ziel gesetzt hat, politische, kulturelle und soziale Themen durch eine künstlerische und feministische Sprache zu integrieren, indem es unter anderem Theater, Tanz und zeitgenössischen Flamenco miteinander verbindet. Seit seiner Gründung hat das Kollektiv seine erste Videoperformance, „I, confined woman through time“, online gestellt und wurde für das Performing Arts Program im Rahmen des vom UdK Berlin Career College organisierten Artist Training „Artistic Collectives“ ausgewählt.

AMAS Kollektiv auf Instagram:

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