Workshop/Diskussion: Partizipative urbane Kunstpraktiken

Datum: 27. Juli 2021
Uhrzeit: 0:00 - 0:00
Ort: Haus der Statistik, Karl-Marx-Allee 1, 10178 Berlin
Archiv 2021

„Um den Verkauf des Hauses der Statistik an Investoren und den damit verbundenen Abriss zu verhindern, wurde im September 2015 eine Kunstaktion am Haus der Statistik inszeniert. Das Bündnis bedrohter Berliner Atelierhäuser (AbBA), eine Gruppe engagierter Künstler, brachte ein großes Plakat im Stil eines offiziellen Bauschildes an der Fassade an: „Hier werden Räume für Kultur, Bildung und Soziales für Berlin geschaffen“. Damit wurde die Diskussion um die Zukunft des Gebäudes in die Öffentlichkeit getragen.
Unmittelbar nach der Aktion gründete sich die Initiative Haus der Statistik als ein Bündnis verschiedener Berliner Akteure: Soziale und kulturelle Einrichtungen und Vereine, Künstlerkollektive, Architekten, Stiftungen und Verbände. Seit Anfang 2016 organisiert sie öffentliche Vernetzungstreffen für Menschen, die sich für die Entwicklung des Hauses der Statistik interessieren.“ (https://hausderstatistik.org/initiative)

Bei unserem Besuch im Haus der Statistik am 10.Juni 2021 haben wir am Beispiel des Hauses diskutiert, wie Räume für Kunst, Kultur und soziale Projekte geschaffen werden können und wie die wichtige Ressource öffentlicher Raum für die kulturelle Praxis genutzt werden kann.

Im Anschluss an diesen Besuch möchten wir Sie zu einem Workshop einladen, in dem wir die Idee partizipatorischer urbaner Kunstpraktiken diskutieren und weiter untersuchen möchten.  

Der Workshop beschäftigt sich am praktischen Beispiel mit folgenden Fragen: Wie schafft man Räume für künstlerische Partizipation und Kooperation in der Stadt? Wie erhält man Zugang zu Räumen? Welche Strategien sind erfolgversprechend? Wie können diese (angeeigneten) Räume kollektiv genutzt werden?

Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle.
Für Anmeldung und Rückfragen: contact@artist-pilots.com

Das Workshop findet entsprechend der aktuellen Covid-19 Hygienevorschriften statt.
Die Veranstaltung ist für Menschen mit motorischen Einschränkungen zugänglich. Teilnehmende mit Sehbehinderungen oder Blindheit können begleitet werden.