Wenn Forschung und Kunst zusammenkommen: künstlerische Forschung als künstlerische Praxis außerhalb des akademischen Kontextes

Datum: 10. August 2022
Uhrzeit: 13:00 - 16:00
Ort: Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung, Schönleinstraße 5, 10967 Berlin

Wir freuen uns, die erste Veranstaltung in diesem Jahr ankündigen zu können, in der wir kulturelle Einrichtungen und Initiativen in Berlin – ihre Geschichte, ihre Aktivitäten und ihre Akteure – vorstellen.

Zu Beginn der Veranstaltung wird uns Rike Frank – unsere Gastgeberin und die Geschäftsführerin der Initiative – in den Räumlichkeiten des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung begrüßen und über die Besonderheiten, Ziele und Aktivitäten des Programms seit seiner Gründung 2020 sprechen. Im Anschluss daran wird die aktuelle Ausstellung besucht: Doireann O’Malley, „Conversations on a Crosstown Algorithm“. 

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden wir Begriffe wie Forschung und Wissensproduktion in der künstlerischen Praxis diskutieren, um anschließend das Feld der künstlerischen Forschung – ihre Methoden, Produktionskontexte und Fördermöglichkeiten – näher zu erkunden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen vor allem die Fragen der Teilnehmer:innen, denen wir Raum geben wollen.

Eine weiße Wand wo ein Fenster zu einem Studio ist und dadurch man die Figur einer Frau sieht, die mit dem Gesicht und Händen gegen das Fenster druckt
Doireann O’Malley, “Conversations on a Crosstown Algorithm”

* Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung *    

Das Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung unterstützt und fördert die künstlerische Forschung über die Grenzen der Disziplinen hinweg. Es fördert den Austausch der Stipendiaten untereinander und bringt die künstlerische Forschung in einen Dialog mit der Öffentlichkeit. Das Programm wurde 2020 von der Gesellschaft für künstlerische Forschung in Deutschland (gkfd) mit Mitteln der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa ins Leben gerufen.

„Die Berliner Senatsverwaltung reagiert damit auf das wachsende Interesse an künstlerischer Forschung und die zunehmende Bedeutung von Kunst für das Wissen und den Wissenstransfer in die Gesellschaft. Während in den letzten Jahren – vor allem international – vielfach Promotionsprogramme für Künstler*innen an Kunsthochschulen entstanden sind, macht es sich das Berliner Förderprogramm zur Aufgabe, abseits von Qualifizierungsprogrammen Freiräume des künstlerischen Forschens zu eröffnen.“ 

Weitere Informationen über das Berliner Förderprogramm Künstlerische Forschung finden Sie auf der Website https://kuenstlerischeforschung.berlin.

* Rike Frank *

Porträt von Rike Frank: Frau mit mittelkurzen, brau-grauen Haaren. Sie schaut leicht nach links, steht mit überkreuzten Armen und trägt ein schwarzes Pulli
Rike Frank, Bild von Silke Briel

Rike Frank arbeitet als Kuratorin und Autorin und unterrichtet gelegentlich, wobei sie sich besonders der Ausstellungsgeschichte und der kuratorischen Praxis widmet. Derzeit ist sie Geschäftsführerin des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung und Co-Direktorin der European Kunsthalle. Ihre Forschungs- und Kuratorentätigkeit ist stark von der Auseinandersetzung mit Textilien und Textilitäten, Zeitlichkeiten und Ausstellungs- und Kuratoriumsgeschichten geprägt. Langfristige Kooperationen mit Künstler:innen ziehen sich durch ihre Praxis, wie zum Beispiel ihre aktuelle Zusammenarbeit mit Sarah Pierce, deren bisher umfangreichsten Ausstellung 2023 im IMMA in Dublin eröffnet werden soll.

Die Veranstaltung findet in den Räumlichkeiten des Berliner Förderprogramms Künstlerische Forschung in der Schönleinstr. 5 in 10967 Berlin statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme ist kostenlos und offen für alle. Sie ist an die Einhaltung der aktuellen Berliner COVID-19-Bestimmungen gebunden.

Für Anmeldung und Rückfragen: contact@artist-pilots.com

Die Veranstaltungen ist für Menschen mit motorischen Einschränkungen zugänglich. Teilnehmende mit Sehbehinderungen oder Blindheit können begleitet werden.