Willkommen bei Artist Pilots

Das Projekt unterstützt transnationale Künstler:innen, Medien- und Kulturschaffende, die aus politischen Gründen ihre Heimatländer verlassen mussten und in Berlin einen Neustart unternehmen.
Mit Ihnen gemeinsam suchen wir erfahrene Mentor:innen, die Sie fördern, begleiten und Ihnen Einblick in die eigene Künstlerexistenz geben.

Wir vermitteln Kontakte zu passenden Netzwerken und Kulturorten in Berlin.
Wir bieten die Möglichkeit künstlerische Arbeiten zu präsentieren.
Wir beraten Sie digital in einer regelmäßigen Sprechstunde und individuell.

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Gülşah Mursaloğlu

Gülşah Mursaloğlu, Porträt einer leicht lächelnden Frau mit schwarzen, glatten, langen Haaren, weiße Haut, schwarzes Kleid mit Backsteinwand als Hintergrund
Gülşah Mursaloğlu

Gülşah Mursaloğlu ist eine bildende Künstlerin, die mit Installationen arbeitet. Ihr Werk ist forschungsbasiert und dreht sich um Begriffe wie Materialität, die Wirkung von Materie sowie um menschliche und nicht-menschliche Zeitlichkeiten. Sie beschäftigt sich in ihren Arbeiten  – Installationen ephemerer Natur – mit der Schaffung dynamischer und fließender Systeme. In ihren jüngsten Projekten untersucht sie die Verschiebung der Zeitlichkeit der Kartoffel in den letzten Jahrhunderten, die Abläufe auf der Erde und die Art und Weise, wie der Mensch die Erde freiwillig und unfreiwillig isst/verzehrt/konsumiert.

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Cristina Negucioiu

Cristina Negucioiu: Porträt der Tänzerin und Performerin mit lila Kleid
Cristina Negucioiu

Cristina Negucioiu ist eine rumänische Schauspielerin, Performerin und Tänzerin. Ihr Studium der Darstellenden Künste schloss sie 2018 an der Caragiale National University of Theatre and Film in Bukarest ab.  Cristina hat in mehreren staatlichen und unabhängigen Theaterproduktionen in Rumänien mitgewirkt, bevor sie ihren Schwerpunkt auf eine interdisziplinäre und konzeptuelle bewegungsbasierte künstlerische Praxis verlagerte.

In ihrer Arbeit erforscht sie immer wiederkehrende Themen wie Ontologie, Identität, Zeit und Raum und Körperpolitik sowie die Position des Individuums in einem universellen Kontext durch Perspektiven aus den Bereichen Spiritualität, Wissenschaft, Science-Fiction, Mythologie, Clubkultur und Queer-Theorie. 

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Helena Ospina Lizarralde

Porträt der jungen Künstlerin Helena Ospina Lizarralde, die auf einem Stuhl in einem Wohnzimmer mit Gemälden an der Wand hinter ihr sitzt und eine Lederjacke und ein graues T-Shirt trägt
Helena Ospina Lizarralde

Helena Ospina Lizarralde ist eine multidisziplinäre kolumbianische Künstlerin, deren Werk von Keramik, Weberei und Video bis hin zu Performance und Installation reicht. Ihre Arbeit steht an der Schnittstelle zwischen Kunst und Philosophie und erforscht die Wechselbeziehung zwischen der natürlichen Welt und der menschlichen Existenz.

In ihrer künstlerischen Praxis ist Helena daran interessiert, Fragen zu stellen, die von persönlichen Erkundungen ausgehen und anschließend einen Raum schaffen, der die Zuschauer zu eigenen Erkundungen anregt. In ihrer aktuellen Forschung befasst sie sich mit dem grundlegenden Begriff der Zeit, indem sie über mögliche Beziehungen zur Zeit und die Art und Weise nachdenkt, wie die menschliche Existenz durch ein soziales Verständnis des Begriffs bestimmt wurde.

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Yara Mekawei

Schwarz-Weißes Bild der Künstlerin Yara Mekawei, die auf dem Boden mit gekreuzten Beinen und mit Rücken zur Wand sitzt. Neben Ihr ein großes, weißes Bild
Yara Mekawei

Yara Mekawei ist eine ägyptische Klangkünstlerin und Wissenschaftlerin, die seit 2021 in Berlin lebt. Yara lässt sich bei der Gestaltung ihrer Klangbricolagen vom dynamischen Fluss urbaner Zentren und der zentralen Infrastruktur von Städten inspirieren. Ihre forschungsbasierte künstlerische Praxis wirft die Frage auf, wie sich Ideologien der mythischen Vergangenheit mit der entwickelten Technologie der ewigen Gegenwart eng verbinden lassen. 

Ausgehend von der Idee, dass Klang ein wesentliches Werkzeug der „Vision“ ist – eine Idee, die in ihrem kürzlich in arabischer Sprache erschienenen ersten Buch There Are Sounds of the Moving Images (Produktion der saudi-arabischen Gesellschaft für Kultur und Kunst) eine zentrale Rolle spielt – erforscht Yara Mekawei Möglichkeiten, optische Transaktionen von musikalischen Konversationen umzusetzen, indem sie Klangwellen auf visuelle Formen überträgt. Bei der Komposition lässt sie sich von Ideen aus den Bereichen Philosophie, Architektur und Sozialwissenschaften inspirieren und informieren, um konzeptionelle Botschaften für das Publikum zu formulieren. Mit Hilfe solcher Ideen baut Yara ihr Werk so auf, dass eine Kontinuität entsteht, bei der jedes Kunstwerk mit dem nächsten verbunden ist und auf dieses folgt. Darüber hinaus ist ihre Arbeit von ihrer Identität geprägt und untersucht ihre Position als Frau in einer ostafrikanischen Gesellschaft.

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